dazu willst D» mich verlassen,," fragte er mit jenerklagenden Stimme die den ersten Zander ans Luei-lieus Herz geübt. „Das ist eine zweite Blindheit."
„Nur für kurze Zeit, höchstens vierzehn Tage,geliebter Eugen."
„Vierzehn Tage! Du missest die Zeit nicht wiedie Blindenerwiederte St. Amand bitter.
„Höre,.höre mich, thcurer Eugen!" rief Jeneweinend.
Der Ton ihres Schluchzens erinnerte ihn anseinmal an seine Undankbarkeit. Ach er wüste nichtwie dankdurchdrungc» er hätte fein sollen. Er brei-tete die Arme gegen sie ans : „Verzeih mir ," sprach er,„Die welche eine Anffenwelt sehen können, wissennicht wie schreklich es ist, allein zu sein."
„Aber die Mutter wird Dir nicht von der Seiteweichen."
„Sie ist nicht Du."
„Auch Julie nicht," bemerkte Lucilie zögernd.
„Was ist Julie für mich?"
„Ach! Du bist ausser meinen Eltern der Einzige,der in ihrer Gegenwart noch an mich denken konnte."
„Wie Das, kucilie?"
„Nun, sie ist schöner als ein Engel."
„Sprich nicht so. Könnt ich sehen, ich wollteder Welt beweisen, wie viel schöner Du bist. Juihrer Stimme ist keine Musik."
Am Abend vor LucilienS Abreise blieb sie mit