Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
65
Einzelbild herunterladen
 

65

um mindestens di« Ausrüstungen für die Hochzeit zubezalen.

Du hast in der That Recht, mein Kind,"sagte Madame Le Tiffeur.Je reicher St. Amandist, nm so weniger darfst Du sein Haus als eineBettlerin betreten."

Wirklich war der Ehrgeiz der guten Leute auf-geregt, ihr Selbstgefühl durch den Neid der Stadtund die gewöhnlichen Glükwüusche über eine so vor-theilhafte Heirat gekränkt, und emsig beschäftig-ten sie sich damit das Vermögen, das sie ihrem ein-zigen Kind mitgekeu könnte», auszuzälen und ihrerverzeihlichen Eitelkeit mit der Ansicht zu schmeicheln,daß endlich kein so gar groses Misverhältniß in derVerbindung liege. Sie hatten Recht, aber nichtnach dem Maßstab desjenigen Werthes de» sie anlegten :den Reichthum, den Lucilie mitbrachte, konnte keinSchiksal mindern, kein Unfall erreichen; Bös-willigkeit konnte seine reichen Erndten nicht verder-ben, kein Körnchen aus seinen schwellenden Scheu-ne» konnte Unklngheit verschleudern oder Betrug ent-wenden ! Gleich der Börse im Feenmärchen konnteer zeden Augenblik ^angewandt aber uiie erschöpftwerden.

St. Amand allein war für ihre Abreise nichtzn gewinnen; er schalt über den Gedanken an eineMitgift; selbst Lneiliens Bemerken, daß selbigeblos eine Zufriedenstellung, nicht ein Opfer für ihreEltern sein solle, beruhigte ihn nicht.Und nochBnlvers Romane XX. 5