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erblikte ! — seine geschwärzten Balken und gähnendenFenster deuteten aufZcrstörnng durch Brand. Gänz-lich überwältigt sank die arme Fran ans de» Boden.War ihr Knabe nmgekommen? In diesem Bugen-blik vernahm sie den Ton einer Kinderstimmc, undsiche! ihr Sohn stürzte in ihre Arme und nanntesie Mntter!
Er war and dem Fener gerettet worden, dasvor sieben Tagen ansgebrockcn; im Scbreken dener erlitten, batte sich das Band, das seine Zungefesselte, gelöst, er hatte deutliche Klagetöne von siebgegeben, der Fluch war wcggenommen und schonbatten ihn die gntmüthigen Nackbarn mindestensEin Wort gelehrt, nm die Rütknnft der Mutterzu begrüße». Was kümmerte sie'- nun, dass ihreHabe dabin, daß >br Obdach Asche geworden? Siebeugte sich in dankbarer Untcrwersnng unter eineso milde Strafe; ibr Gebet hatte Erhörnng gesun-den, und der Mutter Sünde wurde nicht längeram Kind gerächt.
Ich sagte, theure Gertrud, diese Geschichte habeeinen tiefen Eissdruk auf Lucilien gemacht. DieAufhebung eines dem Unglük St. Amands so ver-wandten Falles durch das Gebet einer dritten Per-ion erfüllte sie mit frommen Gedank-n und schönerHoffnung. „Steht nicht das Grab noch?" dackt«sie; „ist nicht Gott noch im Himmel? — er der dieSchuldige gehört, wird er nicht die Schuldlose hö-ren? Ist er nicht der Gott der Liebe? Sind nickt