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Bedienten nahm ich znm Begleiter mit; auch er starbvor drei Monaten in Brüssel an Altcrsebwäcbe.Ach! ich hatte vergessen daß er alt war, denn ichsab die Zunahme seines Verfalls nicht; und jeztstand ich bis ans meinen treulosen Hund ganz al-lein, bis ich hieher kam und — Dich fand."
Lncilie büktc sich den Hund zu liebkosen; siesegnete seine Flucht die ihr einen Freund zngeführt,der nie entfliehen konnte.
Aber so innigso dankbar St. Amand Lncilicnliebte, so reichte ihre Macht doch nicht hin, dieSchwermnth von seiner Stirn zu verjage» und ihnmit seinem boffnnnglosen Zustand zu versöhnen.
„Acü, daß ieü Dich sehen könnte! daß ich aufein Gesicht dliken könnte, dessen Umrisse sich zu ent-werfen mein Herz vergebens strebt!"
„Wenn Du es könntest," seufzte Jene, „so wür-dest Du mich nicht mehr lieben." — „Unmöglich!" riefSt. Amand leidenschaftlich. „Wie Du auch der Welkerscheinen magst, mir würdest Du der Maßstab derSchönheit sein, und ich würde Dich nicht nach An-dern , sondern Andere nach Dir benrthcileu."
Gern hörte er wenn Lncilie ihm vorlas, undvor Allem liebte er die Beschreibungen von Krieg,Reisen, wilden Abenteuern, und doch erregten ihmgcrad solche Gegenstände den meisten Schmerz. Ofthielt sie in dem Buch an wenn sie ihn seufzen hörte,und empfand, daß sie fähig wäre, selbst der Wonnevon ihm geliebt zu werden, zu entsagen, wenn sie