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dev Lebens so ausgeschlossen, so einsam und trostloseiner ewigen Nacht zugewicsen war. Dein schönesund srenndlichcs Geschlecht hat immer den liebcool-len Drang für Andere zn sorgen. Vermögedesselben ist es der Schnzengel der Kranken, derTrost des Alters, die Pflege der Kindheit;diese in Lncilien besonders entwikelte Empfindunghatte ihre mitleidige Natur bereits mebr als ichanszndrüken im Stand bin an das Los des unglnk-lichen Reisenden gefesselt. Bei einem glühendenHerzen und bei einer Denkweise die über ibrcnStand und ihre Jahre hinaus ging, war sie nichtohne jene bescheidene Eitelkeit, die ibr den Man-gel an eigener Schönheit aus eine empfindliche Weisefühlbar machte. Sich instinktmästig bewnst, mitwelcher Leidenschaft sie selbst lieben könnte, dielt siees für unmöglich von einem Andern je in gleichen«Grad geliebt zu werden. Dieser Fremde der in ih-ren Augen so hoch über Allem stand, was sie je gese-hen, hatte sie zum erstenmal mit der Stimme an-geredet, die durch Töne, nicht durch Worte, jeneBewunderung ansdrükt, die dem weiblichen Herzenfo theuer ist. Für ihn war sie schön, und zu ihmsprach ihr liebevolles Gemüth ohne durch die Unvoll-kommenheit ihrer Züge Eintrag zn erleiden. Wirk-lich fehlte Lncilie nicht jeder körperliche Reiz; ihrleichter Schritt und ihre anmnthige Gestalt beweg-ten sich mit der Elasticität der ersten Jugend; in ih-rem Mund, ihrem Lächeln lag ein so milder, zar-