Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
50
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Gott sei Dank!" rief sic, als der Trupp beinahvorüber war,die Gcfakr ist zu Ende!" Nichtso! einer der beiden lezccn Soldaren , die neben ein-ander ritten, batte zum Unglnk ein junges, schwerzu bändigendes Pferd. Die Flüche und der einbo-rcnbe Sporn des Reiters vermebrtc» nur das Feuerund die Ungeduld des Tluers; es schlug nach beite»Serien des engen Eäsichens ans.

Karcler-Vou., ch rief Jener , als er an die Stellekam, wo Lucilie und der Fremde fick an die Mauerdrükten.Seid Ihr toll? warum geht Ihr nichtaus dem Weg?"

Ums Himmels willen, um des Erbarmers wil-sen, er ist blind!" ricfLncilie und schmiegte sich festan den Fxemdcn.

Retten nur Sie sich, meine gütige Fahrerin!"sagte der Fremde. Aber ihn so zu verlassen kamihr nicht zu Sinn. Der Reiter zwängte den Kopfdes Pferdes von der Stelle, wo das Paar stand,weg; schnaubend schlug das wüthendc Thier, als esden Sporn fühlte, mit den Hinterbeinen aus, undLucilie, unfähig sich selbst und den Blinden zu sichern,stellte sich vor Diesen und empfing den Schlag dergegen Jene» gerichtet gewesen; zerschmettert sankihr zarter, dünner Arm an ihr nieder der Rei-ter aber gelangte von der Stelle.

Gott sei Dank! Sie sind in Sicherheit!" wander Ansrns der Getroffenen; und überwältigt vor