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1 (1834)
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druk auf dem lezten Wort, hinzu «nicht beiihm?"

Ich bin verwaist" antwortete der Fremde,«und Bruder oder Schwester Hab ich nicht."

Der verlassene Zustand des Blinden rührte Lu-cilien tief; nie war sie so seltsam ergriffen gewesen.Sie fühlte eine wunderbare Unruhe im Herzeneine geheime, tiefe Sympathie, die sie mit Eincm-inal zu ihm hinzog. Sic wünschte der Himmelhätte sie seine Schwester werden lassen.

Der Gcgensaz der Jugend und Gestalt des Frein-den mit dem Gram, welcher aus jener die Hoffnung,aus dieser die Regsamkeit weggenommen, vermehrteihr Mitleid. Seine auffallend regelmäßigen Zügetrugen in ihren Umrissen einen gewissen Adel;» sei»Körperbau war anmuthig und fest, obwol er vorsich-tig und nicht mit heiterem Tritt einhcrging.

Sie hatten jezt in eine enge Straße cingebeugt dieauf den Gasthof znfnhrte, als sie hinter sich Huf-chlag vernalmien. Lneilie wandte sich hastig um und sahdaß ein Trupp belgischer Reiterei durch die Stadt zog.

Sie drängte ihren Schüzling >est an die Mauer»nd stellte sich, vor Angst zitternd, neben ihn. I»vollem Trab ritt die Schar durch die Straße, undhätte Lucilie dem Blinden ins Gesicht geschaut, sowürde sie bemerkt haben, daß beim Laut der klirren-de» Waffen und tönende» Hufe Begeisterung diegramvollen Züge überflog und das Haupt sich stolzvon der gewohnten wehmüchigen Beugung erhob.LMNver'K Romane x.X,