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In diesen Worten und in der Stimme desFremdlings lag Etwas, das dem jungen Mädchenunwiderstehlich ins Herz griff. „Ach vergeben Siemir," erwicderte sie fast mit Tbränen in den Augen,«ich hatte nicht bemerkt" — daß Sie ein solches Un«glük haben, wollte sie sage», hielt aber mit instinkt»artiger Zartheit an. „Fassen Hie mich an, ich willSie an das Haus bringen; wirklich mein Herr" —sehend daß er zögerte — »ich habe Zeit genug, ichversichere Sie."
Der Fremde legte feine Hand auf den Arm desMädchens, und obwol Lucilie von Natur so schüch-tern war, daß selbst ihre Mutter ihr das Ucbermaßweiblicher Zuriikgezsgcuheit lachend vorwarf, fühlt«st- nicht das geringste Zuken der Scham, akssie sich so plözlich allein mit einem jungen Manu,dessen Kleidung und Benehmen eine» höheren Rangals den ihrigen andcutcten, in die Straßen vonMecheln versezt sah.
«Ihre Stimme lautet sehr saust," sprach er«ach einigem Stillschweigen; „und daran allein,"fügte er mit einem leichten Seufzer hinzu, „erkenn,ich was jung und schön ist."
Jezt errörhete Lucilie, und dem Erröthen ga-fellte sich ei» leichter Schmerz bei, denn sie wuSt«wol, daß sie keine Ansprüche auf Schönheit habe.
„Sind Sic in dieser Stadt zu Haus?" fuhr erfort.
»Ja, Herr, mein Vater hat ein kleines Amt