So rein, so jung! — wenn auf der Himmels GrundNoch lachend junge Morgcnrosen wallen! —
Der Ton — das 4luq — der liebes,,ße Mund,
Sind sie nicht Seelen? — und dem Tod verfallen?
Gilt auch für uns der strenge Spruch: dahin!Muß auf so sanfter Fluth die Barke sinken?Bringt dir dein kurzer Lenz, nur den GewinnDer Blumen die von deinem Sarge winken?
O Gott! daß mich nicht fassen soll die Gruft —(Hat doch die Welt genug von dunkclm Staube!»Und sie, die Rose, deren holder DustDie Flur beseelte, wird dem Sturm zum Raube k
Und ich, an dessen liebet«,iiken HerzIn deinem Hauch des Himmels Wellen beben.
Ich muß hinuntcrlächeln meinen Schmerz,
Laß er nicht trübt dein lezteS, süßes Leben!
Ja, ich will freundlich an der stillen BrustDen Wurm, den überwundenen, versteken.
Brich, strich »lein Herz; — laß mir die arme LustDaß meine Klagen I,e vom Traum nicht weken!
Wo-ihn der Sterne Angel mild bewachtZieht leis der Meerstrom über seine HohlesSo auch mein Geist: — da »NUN tiefe Nacht,
Doch auf den Wassern schwebet deine Seele!
Gertrud selbst hatte das Vorgefühl das TrcdylyansGemüth füllte, nicht. Sie dachte zuwenig an sich,um ihre Gefahr zu kennen, und die jczigen Stundenwaren für sie Stunden ungemischter Wonne. Mit-unter jedoch drükte die Erschöpfung ihrer Kräfteihren Lebensgeistern eine gewisse Schwermnth ein;sie ward in sich gekehrt nnd suchte vergebens gegen