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Trcvylyans Natur, wie schon gesagt, ursprüng-lich hart und rauh, war heftig, reizbar, ehrgeizig,und Weltklugheit und Welterfahrung hatten frühin ihr nachgeklungen; aber sein jeziger Gemüths-zustand schien ihn gänzlich umgewandelt zu haben:jede Stunde, jede Minute brachte tbm ein Ereignis;jeder Blik Getrudens grub sich in das Buch seinesHerzens, so daß seine Leidenschaft nicht die leisesteStokung kannte, keines Wechsels bedurfte; er lebtenur in seiner Liebe; seine Liebe war er selbst!Er war sanft und wachsam , wie der Schritt'der'Mutter am Bett ihres kranken Kindes; das unbe-Mhmbare Herz hatte den Löwen in ihm gezähmt.Zu dem erfüllte ihn die Trauer, die Ahnung die sichder Zärtlichkeit für Gertrud beigescllte, mit jenerPoesie der Empfindungen, dem Ergebnis, eines mächtigauf uns lastenden Gedankens den wir in der ge-wöhnlichen Sprache nicht ausdrüken dürfen. Währenddieses ersten Abschnitts ihrer Reise wurden, wie ichaus dem Datum ersehe, nachstehende Zeilen geschrie-ben; sie müssen als das Werk eines Menschen be-trachtet werden, für welchen Schmerz und Wirklich-keit die einzige Begeisterung waren.
Wie dunkelnd sich ein Blatt «erschlicht dem Licht,
Wenn froher Mittag gaukelt in den Zweigen,
Sch ich der Erde stralcnd SenzgesichtZu mir allein die trüben Schatten neigen.
Was ist dcS MaieS Hauch, der Knospe Bruch,
Was Frühlings Wollaut, Lebens Stolz und Labe,
Wenn jede Soimc spinnt am Leichentuch,
Und Zeit nur ewig rändelt mit dem Grabe?