unsichtbaren Welt nicht doch eine Wahrheit? Gibtes nicht wirklich holde Bewohner der Forstenund Ströme? Bliken Mond und Sterne nicht aufzarte, beschwingte Gestalten herab, die sich in ihremLicht baden? Sind Elfen und unsichtbare Begleiterblos die Kinder unserer Träume, nicht ihre Schöp-fer? Ist Alles, was ans dem goldenen Buch desSchlafs zu uns spricht, nur eitel Trug? Gehört dieWelt blos rauhen, angsterfüllten Arbeitern, die inder Verfolgung nicht zarter Schatten hin undwieder wandeln? Sind die Gespenster fder Leiden-schaft die einzigen Geister im Weltall? Nein ! indemmeine Erinnerung zu ihren verborgensten Schäzenhinabsteigt, wurde das Bild Einer die nicht mehrist, — die „nicht der Erde irdisch Kind" war, —Einerin welcher die Liebe als Jnbild göttlicher Gedankenerschien , — Einer, deren Gestalt und Geberde, de-ren Herz und Sinn, hätte auch früher nie ein Dich-ter davon geträumt, die Vorstellung von Geisternerzeugt haben niiiste, die den Sterblichen gleichenaber nichtzu ihnen gehören .... nein, Gertrude, in-dem ich Deiner gedenke, klammert sich der Glaube an hel-lere Gestalten und schönere Naturen, als die, wo-von die Welt weiß, an mein Herz, und fort undfort will ich denken, Elfen hätten über deinen Schlafgemacht und Geister seien deiner Träume Dienergewesen-
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