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Zog weit umher, doch durch der Wetterwolke»
Zcrrissne Klüfte kam der Zukunft EngelUnd kündete in des Gefangnen ZelleDer Menschheit lichterfülltcn Gang voraus.
Ja! wenn des Lebens lczte Hoffnung sinktUnd schrekenvoll die Seele von dem UferHinausschist auf die Nacht der ewgen Tiefe,
Minist du in einem fernen Stern und leitestDen fieuerloscn Kahn. — Vom Blutgerüst,
Vor dem gehobnen Beil erhebt der FreundOes Vaterlands zu dir das feste Aug,
Sieht nicht die Menge drunten, nicht den Henker,
Das Gaffen — Schweigen — Beben — Weinen nicht.
Hell durch die Wüste stralt die Fcuersäule
Auf das gelobte Land, das Kanaan
Der Traume seiner Brust. Der Freiheit Blut
Befreit dem künftigen Geschlecht den Pfad
Und jeder Tropfen zeugt die Drachensaat.
VI.
Heist du nicht Trösterin? Verlangen wirEi n Gut, so wirst du liebend uns geschweige»
Mit seinem goldnen Schein. Das Leben istEin weinend Kind, und deine MuttersorgeEslstets in süße Träume einzuwiegen.
Erheberin und Trösterin l Hast DuDer Gröse ihren Tempel nicht gebautIm Mcnschcnbuscn? Deines Dicnsts entbehrendWas wären menschliche Gedanken? wasDies dunkle Eiland in dem Meer der ZeitUmhegt von kleinen Nöthen , nicdcrm Streben,
Stand nicht dein Wort in Sternenschrist am Himmel?Begeisterst du uns roch für Alles, wasWir edel achten! Poesie und Glauben;