ir
v.
Doch nicht des Leiergottes Söhnen nurWard zugetheilt des Ideales Himmel;Gewaffnetern und strengen; Seelen auchGebeut dein Ruf, und jede ErdenwahrheitTrinkt ihre Frische nur aus deiner Urne.
Im finstern Kerker, drin der hohe SidneyTie Stunden zälte bis zum Morgen wo,
Mit sichern;, ungebeugtem Schritte erDie alte, nimmer wanke Brüke trat,
Die übcrS schauerliche Unsichtbare —
Den Abgrund, der vergangner Zeit GeheimnißIn seinem Schose trägt, — zu unsrem ZielHinübcrführt: welch göttliche Gedanken,
Welch weiß verhüllte Träume wachten hierGleich Priestcrinncn Vestas vor der GlutAm lichten Altar seines hohen Sehnens!
Sein ungesunden Ideal, deß GlanzDurch Erdenschrankcn in sein Auge brach.
Du, seines Herzens angebctcteErschaffene und Schöpferin, o Freiheit,
Du die um des Atheners Schwert den ZweigEinst wandte, den Hipparchos Tod geweiht.
Bist du mit ihn; im Kerker nicht gewesen?Erfülltest du die Finsterniß ihn; nichtMit Hellen'Bildern, mächtigen GesichtenDer künftgen Zeiten? Liebe für dich schufIhm Fesseln, doch die Flügel welche LuMit Adlcrsfittichen besezt, vermochteNicht Kettcnlast zu beugen; ein GefängnisBracht'st du ihm ein und schlossest ihm die ThoreDes Himmels auf; der Todesstrcich ward ihmDurch dich und todcntrükrer Ruhm, Der Donner