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Verstand, als unbeugsame Wahrheit erschienen. Bei-derseits Menschen von rührigem, unternehmendemCharakter, denen Formen Fesseln schienen, und diealles leere Ccrcmonicll haßten, denen aber ihre ge-genseitige Achnlichkeit bloß Mitleid mit ihrer gegen-seitigen Verkehrtheit cinflößte, — waren sie ein'merkwürdiger Beleg für die große Verschiedenheit,welche durch Gcistcsverwandschaft selbst deutlicher her-vortritt, und der unerschöpflichen Varietät in Gcmii-thern, welche von der Fantasie statt vom Verstand be-herrscht werden.
Auch hätte cs manches Anziehende gehabt, wennwir tiefer in die Erziehung beider Männer cinge-gangcn wären, die unterscheidenden Eigenschaftenenthüllt, die Achnlichkciten zusammcngcstellt und zujenen Bedingungen znrückgcführt hätten, die, äuffer-lich unscheinbar, von so mächtiger Wirkung sind, undaus welche» nach der Hoffnung des Menschenfreundesund der Berechnung des Philosophen alle Charakterebis jetzt ihre Bildung erhalten Haben, künftighinihre Besserung erhalten werden. Wir sind gewiß,daß unser munterer Zigeuner bei jeder Vergleichungmit dem Republikaner den Vorzug behaupten würde —wir können aber nicht umhin zu bemerken, daß Letz-terer trotz seinen Jrrthnmcrn sich sein ganzes Lebenlang von einem Grundsatz leiten ließ, der, flvennauch mißverstanden, mindestens unbeugsam war,während der Andere sich nur wechselnden Impulsen