Wolf, stc,^ an der Ursache seiner jetzigen Wande-rung haftend, that einige Fragen über Mordaunt,und obgleich Colc über dessen frühere Geschichte nurdie unsichere Kunde der Nachbarschaft theilte, genügtedoch dies Wenige um dem Republikaner die Gewiß-heit zu geben, daß er sich nicht in Algcrnons Personirre. Dabei verstärkte das Urthcil des Er-Zigeu-ners über Mordaunts Rang und Ansehen in derGrafschaft Wolfs Eifer, dessen Wohlwollen und Un-terstützung für die Volksversammlung zn gewinnen.Die Unterhaltung der beiden Wanderer wurde indes-sen nicht immer auf neutralem Boden geführt; sieschweifte dann und wann zu mannigfachen Andeutun-gen und Meinungen über, die, kaum von dem Einenausgesprochen, nicht verfehlten den Tadel und Wi-derspruch des Andern zu erregen.
Hätten wir Zeit und unser Leser Geduld, sowäre es eine schöne und seltene Aufgabe gewesen,genauer den Gegensatz in der Denkweise und denGrundsätzen der zwei Gefährten darzustcllen, derenZeder in seiner Art so glühend für Freiheit, und soungeduldig gegen die Fesseln und Herkömmlichkeitender Gesellschaft war; Jeder so begeistert für densel-ben Gegenstand, und doch den Enthusiasmus desAndern so kalt verachtend. Der Eine wurde nurvon seinem poetischen, hcrumschwcifcndcn Geschmack,der Andere einzig von Träumen geleitet, die der Weltnicht minder bodenlos dünktcn, ihm aber als strengster