Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
135
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ich stinen Bruder (der damals beim Bett des Lordskniete) aufgcfordcrt habe, ihn, so lieb ihm meinSegen ist, aufzusnchen, um das Unrecht, daS ichihm angethan, wieder gut zu machen; saget ihm,daß mein bester Trost im Tode die Hoffnung ansseine Verzeihung sey."

Hat er Das, hat er Das wirklich gesagt?"rief Clarence, der in heftiger Bewegung den Berichtzu Ende gehört hatte und nun von seinem Sinaufsprang,mein Vater mein Vater! wollteGott, daß ich mehr von Dir ertragen hattemein, mein war die Schuld; an ihm war es, mirzu vergeben."

Schweigend und erschreckt saß der alte Hausmei-ster; da trat seine Frau ein mit einem Verweis we-gen des langen Ausbleibens auf den Lippen. Sicfuhr zurück, als sie Clarence, der gegen die Wandgelehnt stand, von der Seite erblickte.Mein Gott,"schrie sie,ist's möglich ja es ist mein jungerHerr, mein eigener Pflegsohn."

Clarence hatte richtig geschloffen, wenn er dieGegenwart der Fran vermied. Die Jahre hattenseine Gestalt und Gesschtsbildung verändert; Be-kannten, Dienern, Freunden, Verwandten mar dieErinnerung seiner Züge entschwunden; aber sie,die als Kind ihn auf ihrem Schooß, an ihrer Brustgenährt hatte, sie, die Unterthanentrcue mit derZärtlichkeit einer Mutter verband, erkannte ihnauf den ersten Blick.