Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
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sie habe sehr unglücklich mit Herrn Clinton gelebt,der sie, ich glaube ihrer Religion wegen, nicht hei>rathcte, so daß sic auf Einmal verschwand, Nie-mand wußte wohin."

Clarcnce verdoppelte seine Aufmerksamkeit.

Endlich, vor zwei Jahren," fuhr Wardourfort,kam ein Brief von ihr an den Lord; sic warNonne in einem Kloster (in Italien glaub ich) wo-hin sie zur Zeit ihres Verschwindens sich zurückgezogenhatte. Der Brief war auf ihrem Sterbebett, und sorührend geschrieben, daß selbst mein strenger Lordmehrere Tage darüber in Thräneu zubrachte. Abersein Hauptinhalt betraf ihren Sohn: sie versicherteden Lord (so Hort' ich vor vier Monaten, kurz eh'er starb, aus seinem eigenen Mund), daß JunkerClinton in Wahrheit sein Sohn sey, und daß sieerst lange Jahre nach ihrer Vermählung der Ver-suchung erlegen sey. Sie beschwor den Lord, Die«zu glauben, als die Versicherung eines Wesens fürwelches die Erde und die Gegenstände der Erdenicht mehr vorhanden seyen; so waren ihre Worte."

Vor sechs Monaten, als mein Herr auf demBett lag, von welchem er nicht mehr erstehen sollte,rief er mich zu sich und sagte:Wardour, Ihrwäret immer ein treuer Diener unseres Hauses, undmeinem zweiten Sohn herzlich zugethan: saget mei-nem armen Jungen, wenn Ihr ihn je wieder sehe»solltet, daß ich endlich meinen Jrrthum eingcsehenund ihn als mein Kind anerkenne; saget ihm, daß