Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
128
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nach ist es verzeihlich, wenn Jemand, dem ein Marniunaufhörlich versichert, nicht sein Vater zu seyn,manchmal vergißt, sich als dessen Sohn zn betragen."

Traurig genug ging eS ungefähr drei und einhalbes Jahr sofort, bis Herr Clinton achtzehn Jahregeworden. Eines Abends, wo der Lord besonders un-wirsch war, sing Junker Clinton, scheint es, Feuer;der Streit nahm von Wort zu Wort zu, bis derLord, außer sich, die Bedienten herbeirief und ihnenbefahl, seinen Sohn dnrchznpeitschcn. Denken Sie,Herr, welche Schmach für dies edle Haus! Aberda war nicht Einer unter ihnen, der nicht eherseine rechte Hand abgehaucn, als Herrn Mittenmit einem Finger berührt hätte, so sehr war erbeliebt; da rief der Lord seinen Kammerdiener, ei-nen sechs Fuß hohen, ihm gänzlich ergebenen Deut-schen; Diesem befahl er bei Strafe plötzlicher Entlas-sung seinen Sohn mit der Reitpeitsche, die er ihmin die Hand gab, vor seinen Augen zu züchtigen."

Der Deutsche durfte sich nicht weigern unbnäherte sich dem Junker Clinton. Die Bediente»waren noch im Zimmer und hätten vielleicht gewagt,den jungen Herrn zu befreien, wäre es nöthig ge-wesen; aber der war ein schlanker Jüngling und knh»wie ein Löwe, und als der Deutsche herzutrat, faßt««r ihn bei der Kehle, warf ihn zu Boden und hätt«ihn beinah erwürgt; dann verließ er das Zimmer,während der Lord ganz sprachlos vor Wuth dastaud