Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
125
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nnd ei» alter Spielgefährte aus der Kindheit, undDas war er auch und zu ihrem Unglück noch et-was mehr. Jedoch der Lord, in sein Studierzimmertingeschloffen, beachtete die Vertraulichkeit der Ladymit Sir Clinton nicht; im Gegentheil, als ihr Vet-ter und Freund war derselbe ihm stets willkommen,und mein gnädiger Herr war die einzige Person, dienicht argwöhnte, wie die Sachen standen."

Ach, Herr! es ist eine betrübte Geschichte nndich kann mich kaum überwinden, sie zu erzählen. (Wirk-lich köstlicher Wein vorigen Geburtstag war erstchsundzwanzig ohne das Alter, welches er hatte,als ich ihn kaufte Ach!) Je nun, cs kam her-ein wie ein Donnerschlag die Lady mochte fin-den, daß Verstellung nichts helfe und entfloh mitSir Clinton. Briefe fanden sich, welche bewiesen,daß sie schon seit Jahren einander geschrieben daß^IDer ihr Liebhaber vor der Heirath gewesen scydaß! Me wegen eines flüchtigen Zwistes mit ihm diei gtzand meines Herrn angenommen daß sie immer^ Ilihre Uebercilnng bereut habe daß sie ihrem SohnMeinen Namen gegeben all Dies und noch mehrerfuhr der Lord gleichsam auf Einen Schlag."

^Scheidung wurde ihm bewilligtJind Sir Clin-' ton und die Lady gingen ins Ausland. Aber vonder Zeit an war mein Lord nicht mehr derselbe' Mensch. ^Jmmer stolz und düster, wurde er nun un-' erträglich heftig und mürrisch. Er schloß sich ein, sah' nicht die geringste Gesellschaft, verließ das Haus