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zum Vortheil ausschlagen. Vermag Lord UlSwatcrLindcnS Unwürdigkcit nachzuwcisen, so hat cs mitder Bewerbung des Letztem auf immer ein Ende;ist aber Linden wirklich Derjenige, für den er sichauSgibt, dann unterliegt die Wahl meiner Tochterkeinem Tadel; Lord UlSwatcr verspricht in diesemFall sich aller Ansprüche friedlich zu begeben, undwenn auch Linden dessen Rang und Vermögen nichtbesitzt, so ist er noch immer ein Mann, mit dem,wenn er anders aus einem alten Hause stammt, eineVerbindung cinzugchcn jede Familie stolz seyn darf."
Unter solchen Betrachtungen, zu denen sich nochein nicht geringer Anthcil von Neugierde und der Reizeines Geheimnisses gesellte, das so viel Romanhaftesan sich hatte, sandte Lady Wcstborough ihr Schrei-bcn an Clarcnce ab, der in einer kurzen und ehrer-bietigen Erwiederung den gemachten Vorschlag sichnicht nur gefallen ließ, sondern sogar mit Dank an-nahm.
Mit dieser Anordnung mußten sich Mutter undTochter, wie verschieden auch ihre Empfindungenwaren, einstweilen zufrieden geben. Beide wurdenstillschweigend darüber einig, daß, falls Linden dieProbe bestehe, Flora freie Wahl behalten und An-erkennung in derselben finden sollte. Zm entgegen-gesetzten Fall, wenn Lord UlSwatcr den fraglichenBeweis zu liefern vermöchte, sollte er seine frühereStellung in der Familie wieder cinnehmcn, und