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aber Reichthum die Bedingung einer glücklichen Exi-stenz sei, darüber hat Niemand, als Ihre Tochterzu entscheiden; Sic, Mylady, haben bei einer Ver-bindung mit mir nur meine» Stand und meine Ab-kunft in Betracht zu ziehen: die letztere ist so edel,als das Blut in den Adern meines Nebenbuhlers,und der crstcre steht bereits auf einer Höhe, zu dersich Lord Ulswatcr in seinen stolzesten Träumen nichtaufzuschwingcn vermochte. Was das Ucbrige betrifft,so beschwöre ich Sie bei dem Frieden Ihrer Seele,bei dem Glück Ihrer Tochter, bei Ihrer Freiheit vorkünftigen Gewissensbissen und vergeblicher Reue —ich beschwöre Sie Diejenigen nicht zu trennen, welcheGott, der in der Tiefe des Herzens spricht, und einfeierliches Gelübde bereits verbunden haben. Eshandelt sich hier um eine Sache, an welcher dasfortdauernde Elend oder Glück Ihrer Tochter vondieser Stunde bis zum letzten Sandkorn in ihrerLcbcnsuhr unabwendbar hängt. Sic allein hat zuentscheiden, auf Sie berufe ich mich."
Clarcnce trat von Lady Wcstborough, die bewegt,verwirrt, eingeschüchtcrt durch eine Macht, eine Na-tur, von der sie keine Ahnung gehabt, blaß undsprachlos da stand und keine Antwort finden konnte,—weg, zu Lady Flora, die schluchzend und krampfhaftgepackt von widerstreitenden Empfindungen sich andie Wand lehnte; aber Lord Ulswater, dessen heißesBlut vor Wuth kochte, trat zwischen Clarcnce undden unglücklichen Gegenstand des Streites.