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„Acht Jahre/' crwiedcrtc Clarcuce, „haben inmir und meinem Freund da" (auf den Knaben zei-gend , den er noch als völliges Kind zurück gelassen)„größere Veränderungen hcrvorgcbracht, als in Euchund in seiner blühenden Mutter. Kein Wunder, daßIhr mich nicht früher, wohl aber daß Ihr mich jetzterkanntet!"
„Allerdings scpd Ihr verändert, Herr," ent-gegnen der frcimüthige Häuptling. „Euer Gesichtist magerer und viel ernster, und die glatten Wan-gen des Knaben, (denn, mit Eurer Erlaubniß, vielmehr wart Ihr damals nicht) sind durch das rauheKinn und die braune Farbe, womit die Zeit denMann ehrt, etwas verdunkelt."
Und der gute Eole seufzte bei der Vergleichungdes feurigen Antlitzes, der fcdcrkräftigen Gestalt,die er das letzte Mal an Linden gesehen, mit demgedankenvollen, ernsten Gesicht des Menschen, derjetzt vor ihm stand; gleichwohl mußte er sich inner-lich gestehen, daß wenn die Jahre in manchen Be-ziehungen Clarence's Erscheinung beeinträchtiget, siein anderer Hinsicht dieselbe noch cindringcndcr ge-macht hatten: Sie hatten Entschiedenheit in seineMiene, gebietende Kraft in seine Stirn gebracht unddie cdeln Verhältnisse seiner Formen zu einer höherenWürde und Macht auSgcweitet. Ucbcrdies lag etwasin seinem Blick wie von einem Menschen, der mitdem Schicksal gerungen und den Sieg davon getra-gen hat, und das Vorzeichen einstigen Triumphs, dasBnlwer's Romane. XlüII. 6