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Blätter opfern, wenn ich keine Blumen mehr habe.Stürbe auch Alles, was ich geliebt, schwände auchAlles, was ich erstrebt, so werde ich vielleicht kla-gen über das Schicksal, aber gegen Dich will ichkeine andere Stimme als die der Anbetung haben!So lang Du auf meinen Pfad lächelst, möchte ichmit dem stolzesten und glücklichsten Deiner Feindenicht tauschen!"" — Bittrer, als ich mir irgendträumen ließ, waren meine Prüfungen; aber ichhabe meinen Schwur erfüllt!"
„Bloß Das halte ich für eine richtige Bezeich-nung der Tugend, was sie vollkommen sich selbst ge-nügend hinstellt — bloß DaS für einen echten Aus-druck ihrer Vortrcfflichkeit, was ihre innere Kraftnicht durch Ucbertreibung ihrer äußern Vortheile hcr-abscßt, ihren Adel nicht durch zu langes Verweilenbei ihrem Lohn entwürdigt. Die erhabenste Moralder Alten schien mir stets das Bild des Prometheus,in welchem weder die bebende Erde, noch der ber-stende Himmel, noch der Felsen der ihn hält, nochder Geier der ihn nagt, Reue wegen erwiesenerWohlthatcn oder Schrecken über künftige Leiden, oder,selbst unter den Qualen, Bencidung des unrühmlichenGlücks feines Bcschimpfcrs *) hcrvorzurufen vermö-gen! Wer, der über diesem erhabenen Gemälde ge-glüht hat, wird »och sagen, wir müßten die Tugendmit Glück umgeben, um zu ihr anzurcizcn, oder das
*) Merkurs. Vergl. den Prometheus des AeschytuS.