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dann sogar Dich nicht mehr lieben; — bis dahin,thencrste Lconore, bin ich, wie immer, Deine zärt-liche und treue Freundin F. A."
In der That, wäre Lord Westborough wenigerdrängend, oder die Mutter weniger gütig gewesen,nichts würde Floren je die Einwilligung zu einerungleichartigen, unglückweiffagendcn Ehe abgezwungcnhaben. Und es ist der. Bemerkung Werth, daß wäh-rend Isabelle, deren Schicksal in der eben genanntenHinsicht einige Achnlichkcit mit dem Loos Flora'Shatte, durch Härte und Gewaltthätigkcit zu einerVerzweiflung getrieben wurde, in deren Strudelnnicht nur die Klugheit, sondern beinah jene Zartheitihres Geschlechtes, die ihre sanfte, scheue Natur inso hohem Grad besaß, untcrsank, eine entgegen-gesetzte Verfolgung durch Liebe und Güte und Bittenund schweigende Blicke von Flora die Zustimmung zueiner Heirath, die sie eben so anwiderte, wie Isa-bellen die ihrige, und die Fügung in Wünsche errun-gen hatte, die ihrer Seele härter als eine Folterwaren. Aber andererseits muß man auch gestehen(denn wie cs in der Mannigfaltigkeit menschlichenUnglücks nicht zwei Fälle gibt, die einander völligentsprächen, so kann auch aus der Vergleichung keinerichtige Folge gezogen werden), daß in der gegen-seitigen Lage Beider manche Verschiedenheiten statt-fandcn.
Isabelle wußte sich glühend und ewig geliebt:Flora glaubte an die Gleichgiltigkeit und Undankbarkeit