Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
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Politik bloß an der Spitze meines Regiments er-wicdcrte er und lenkte das Gespräch auf einen andernGegenstand.

Bald darauf stand Flora, eine Unpäßlichkeit ver-schätzend , auf, verließ den Saal und zog sich aufihr Zimmer zurück. Dort saß sie über eine Stundelang bewegungslos und bleich wie der Tod. Einpaar Tage nachher erhielt Miß Trcvanion folgendenBrief von ihr:

Von ganzem Herzen wünsch' ich Dir Glück,thcucrstc Leonorc, zu Deiner bevorstehenden Ver-mählung. Mit Grund kannst Du auf Alles, wasdas Geschick irgend zu bieten vermag, hoffen, undobwohl Du die Besorgniß erkünstelst (denn ich kannnicht glauben, daß Du sie wirklich empfindest) alsmochtest Du nicht im Stand seyn, einen so flatter-haften und leichten Karaktcr, wie den Deines Ge-liebten, bleibend zu fesseln, so gesteh' ich offen, daßich bei der Wärme seines Gefühls, seinem hohenSinn, so wie bei Deiner Schönheit, Feinheit, Unter-.haltungSgabc und rein uneigennützigen Liebe für einenMann, dessen große äußere Vortheile die Neigung desHerzens so leicht bestimmen oder verfälschen könnten,für Dein künftiges Schicksal keine Furcht, oder über-haupt irgend eine Empfindung in mir trage, welcheden Hellen Glanz meiner Erwartungen zu trüben ver-möchte. Dank Dir, Theuerstc, für die zarte Güte,womit Du auf mein Loos deutest; mir kannst Duwirklich nicht Glück wünschen, wie ich Dir. Aber