Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
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und ihre sanfte Stimme mir den Trost zuflüstcrte,der die Sorgen hinweg haucht, als so, mit Ncich-thum und Ansehen überhäuft, allein zu sepn -wo weder Liebe, noch Hoffnung, noch Sehnsucht, nochdie süße Fülle eines Herzens zurückkchrcn kann, das,uncrschöpsbar in seiner Zärtlichkeit, dennoch übcrflicßt.Wäre mein Loos, nachdem sie von mir geschieden,immer noch in die Bitterkeit der Armuth getauchtgeblieben, hätte cs immer noch die Qualen der Dürf-tigkeit, das dumpfe Stillschweigen der Hoffnung, denfeuchten Frost sonnenloser Jahre zu Begleitern gehabt,die den Stahl der Seele cinrostcn, so hätt' ich ihrenTod zu tragen vermocht; ich hätte auf ihr Grab sehenkönnen ohne zu weinen; ja, ich hätte mich imeigenen Kampf durch die Erinnerung an ihre Er-lösung getröstet; so aber mußte sie im Moment desbeginnenden Glücks die wiedergcborcne Erde mit allihren neuen Zusagen verlassen, um in Finstcrniß undTod zu wohnen; ohne den kleinsten Sonnenflimmcr,ohne den kürzesten Lohn für die Martern der Ver-gangenheit, ohne die Ruhe eines Augenblicks zwischenThränen und Grab I O Himmel, was hilft zu späterNeichthum, wenn Sie, die allein diesen Rcichthumzum Glück gemacht haben würde, Staub ist; wer«das Licht, das selige Tage vergoldet haben sollte,nur einen ermattenden, gcspensterhaften Schein aufdas Grab wirft?"

Aus diesen Betrachtungen auffahrend erhob sichMordaunt halb unbewußt, und wollte eben mit