Druckschrift 
7 (1836)
Entstehung
Seite
11
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benachrichtigt, derselbe sey im Park, am Ufer desFlusses, wo er den Tag über den größten Theil seinerZeit zubringe.

Soll ich ihm Ihre Ankunft melden lassen?"fragte der Diener.

Nein," crwicdertc Clarcnce;ich will meinPferd einem der Reitknechte übergeben und selbstzu dem Fluß hinuntcrschlendern, um Euren Herrnzu suchen."

Zum Wort die That fügend stieg er ab, über-gab sein Roß einem Stallbedicntcn und nahm inder ihm angcdcuteten Richtung seinen Weg nachdemFluß."

Als er den Abhang hinabsticg, öffnete sich ihmein bezaubernder Blick auf den Bach (denn diesererhielt zwar, aber verdiente nicht einen höheren Na-men). Zwischen dem würzigen Schilf und den wil-den, im Verwelken immer noch lieblichen Blumenund Schobern abgcmähten Grases, was Alles zusam-men bei jedem Fußtritt einen vereinten Tribut vonDüften copi» HÄriiiM auf seine funkelndenWellen sandte, nahm das Jrrgewinde des Bächleinsseinen muntern Lauf, bald eingeengt durch düstereFöhren, die, über das Wasser gebeugt, etwas vonihrer Schwermuth auf den Hellen Spiegel warfen;bald wieder hcrvoräugclnd ans dem Schatten,

in Grübchen zerbrechend und lachend im Lichte;"jetzt die knorrigen, umgreifenden Acste einer ein-samcn Esche bespülend, welche, die Klausnerin des