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3 (1836)
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lich, ohne eine Sylbe zu sprechen, das Bild inFetzen zu schneiden.

Was machst Du, mein Kind? rief die Alte.Du rasest; es ist Dein schönes Bild, das Duzerstörst!"

! Warner schritt ohne Antwort zu geben auf denKamin zu, häufte mit bedachtsamer, ängstlicher Sorg-falt mehrere Stücke Papier, Reiser und Schwefel-II Hölzer zu einer Art Scheiterhaufen zusammen, legte8 die Fetzen darauf, setzte das Licht an und unver-I weilt stand das Ganze in Flammen.

I »Sieh! sieh!" rief er mit krampfhaftem Ton,Iwie es brennt und knistert und lodert! WelcherI Meister kam ihm so je gleich? kein Fehler mehr in! diesen Farben keine falsche Tinten in diesem Lichtund Schatten! Sieh wie jene Flamme aufschnellt! und wirbelt! jene Flamme ist mein Geist! Sieh;

> ist sie nicht ruhelos? steigt sie nicht muthig em-I por! ha alle andere Flammen sind KriecherinnenI gegen sie! und jetzt was sichst Du nickt hin?I jetzt schwankt erlischt sinkt sie und ha!

I ha! ha! arme Puppe! der Zündstoff ist ver-

I zehrt - und - sie ist Finsterniß!"

I Indem Warner diese Worte aussprach, wälztenu sich seine Augen wild umher; das Zimmer schwammI vor ihm; die Aufregung seiner zarten Nerven hatteb den höchsten Grad erreicht; die seit Wochen keimendeKrankheit war zur Reife gekommen; ein paar Schrittezurücktaumelud stürzte er aus den Flur nieder, die