Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
104
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hörige, die Mutter seines BaterS, auf dem Bodenvor der Thür sitzen, und mit Schrecken ans die zer-stückten Laute ihres Enkels horchen sah, dessen Ein-samkeit zu unterbrechen sie nicht den Muth hatte.Langsam und mühvoli stand ste bei seinem Anblickauf, schlang die welken Arme, die seine Kindheitgepflegt, um ihn und rief:Mein Sohn! meinarmer armer Sohn! was ist Dir widerfahren?Du, sonst so sanft, so mild, so ruhig, bist nichtmehr der Nämliche; und ach, mein Kind, wieübel Du ansflehst : Dein Vater sah so im Augenblickaus, eh er starb!"

Uebel?" fragte er mit einer Art furchtbarerFröhlichkeit;übel nein nie befand ich michso wohl; bis jetzt lag ich in einem Traum end-lich bin ich aufgewacht. Ja ich war still und scheu,will aber jetzt nicht mehr so sein Ich will lachenund sprechen und gehen und liebeln und Wein trin-ken und sein wie andere Menschen. O wir wollenlustig leben. Aber bleibe hier, ich will ein Lichtholen."

Licht, mein Kind, wozu?"

Zu einem Leichenbegängniß!" schrie Warner,stürzte an ihr vorbei die Treppe hinab und kehrtebeinah im Moment mit einem Licht zurück.

In Schrecken und Angst war die arme alte Fraubewegungslos und unter heftigem Weinen zurückgeblie-ben. Jener schien ihre Thränen nicht zu bemerken;er drängte fle sanft ins Zimmer und begann bedächt-