Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
103
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für dich? ja doch! ha! ha! Ruhm! -ha-ha! Ein Platz neben Titian, Eorregio, Raphael?ha! ha! ha! Du übcrbcscheidener, überkluger Narr!Doch diese jämmerliche Tüncherci, diese Besudelungder Leinwand, dies ekelhafte, unselige Denkmal deSMißlingens; diesen merkwürdigen Bewerber umha! ha! Unsterblichkeit! ihn Hab' ich minde-stens in meiner Gewalt!"

Damit faßte er das Bild, schleuderte cs ansden Boden und trat es so lange mit Füßen auf denstaubigen Brettern, bis die feuchten Farben nur nocheinen verflossenen, schmutzigen Fleck erkennen ließen.

Dieser Anblick schien ihn für einen Moment zusich zu bringen. Er hielt inn, hob das Gemäldenoch einmal auf und lgte es auf den Tisch.Wie,"

, flüsterte er,könnte dieser Kritiker nickt neidisch

; gewesen sein? weiß ich gewiß, daß er richtig ehr-j lich geurthcilt? Die größten Meister haben scheel undE eifersüchtig auf die Arbeiten ihrer Schüler gesehen.

' ! Und dann wie langsam, wie kalt, wie teuflisch kalt,/! wie gleichgültig er sprach; sollte ihn doch schon dies Kunst an sich mehr erwärmt haben. Könnte er . . .^ Nein, nein, nein: es war Wahrheit. Das Gefühli derselben durchzuckte mich wie ein Pfeil ein Pfeilvon glühendem Eisen. Er verbrenne es sprachH er; ja verbrennen, den Augenblick soll es ge-' schehen!"

, Und zur Thür eilend schob er den Riegel auf.' Er taumelte zurück als er seine alte, nächste Auge-

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