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und gemischten Gesellschaft ein Mahl zu geben, sichbei dem Epikuräer über die besten Mittel Raths er-holt, es Allen recht zu machen. Du sollst jetzt dieserGpudäus (so, mein' ich, heißt er) und ich will Api-ciuS sein; denn die Welt ist endlich nichts mehr alsein großes Diner verschiedener einander fremden Per-sonen von verschiedenem Geschmack und Alker, undwir müssen unser Selbst ihrer Sinnesart, unsere Wür-zen ihrem Temperament anpassen, wenn wir sie zugewinnen oder auch nur zufrieden stellen wollen.Seltsam genug, daß ein freies Volk, wie das unsrige,bei dem es so wichtig ist, jeder Klasse zn gefallen,unter allen neueren Nationen gerad dasjenige seinmuß, welches Benehmen und äußerliches Auftreten,Dinge, die, wie innerliche Bildung, oft mehr werthsind, als Haus und Land, nicht blos am meistenvernachlässiget, sondern beinah geflissentlich verwirft.Ganz anders im alten Athen, das jetzt so sehr Ge-genstand der Besprechung und Nacheiferung ist! dortwaren die gefeiertsten Bürger die feinsten Umgangs-menschen. Doch, um nicht abzuschweifen: da dasMeer des äussern Benehmens zum großen Tbeil sounerforscht ist, erlaube mir Deine Aufmerksamkeitauf die Winke und Grundsätze zu lenken, die ich indieser Schrift zn Deiner Belehrung niederzulegenmir den Spaß gemacht habe; nimm sie und durchlesesie nach Muße. Schreib mir von Zeit zn Zeit, undich will Dir in meinen Antworten den besten Rathgeben, der in meiner Macht steht. Im Uebrigen,