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lieber Junge, verlang ich bloS Offenherzigkeit vonDir unv ich will Dir meines Theils versprechen,Laß wo ich nicht helfen kann, ich nie tadeln werde.Und jetzt Clarence, da es spat ist und Du uns mor-gen zu guter Stunde verlassest, will ich Dich nichtlänger aufhalten. Gott segne und erhalte Dich. Dugehst dem Genuß des Lebens entgegen, ich den Vor-empfindnngen des Todes, und so kannst Du denn mirwenig Verwandtes in mir finden; aber, wie dergute Pabst zu unserem protestantischen Landsmannsagte, was immer für ein Unterschied zwischen unsstattfinden mag, so weiß ich, daß der Segen einesalten Mannes nie ohne Werth ist."
Indem Clarence seinem Wohlthäter die Handdrückte, stürzten ihm die Thräncn aus den Augen.Gibt es ein Wesen, und war eS auch hart wie einFels gegen das Unglück, das durch Gute nicht er-weicht würde? Was uns betrifft, so dünkt uns die-selbe, wenn sie von alten Personen ansgehet, einedoppelte Lieblichkeit und Wärme in sich zu tragen;in ihnen erscheint sie als das anfgcsparte, lang ge-reinigte Wohlwollen vieler Jahre; als hätte sie Nie-drigkeit und Selbstsucht während dieser Probezeitüberlebt und überwältigt; als hätten die Sturme,welche die äußere Gestalt gebrochen, vergebens gegendas Herz angetobt, und als sei den Winterfrvsten,welche das Blut erkälteten und die dünnen Lockenbleichten, die Macht über die warme Fluth der Liebeabgegangcn. Es ist der Triumph der Natur über