Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
18
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schäftlos und frei, war nicht länger in einen Sal-inen vertieft oder mit einem Hammelschlegel beschwert.Der Gutschmecker trug die Feinheit seiner physischenEmpfänglichkeit ans seine intelligente über und ap-plaudirte einem Bon-mot statt einer Bonne-bouche.

Zudem befand man sich dann nicht in der Noth-wendigkeit dem Gedanken einen Hintergrund für denNachabcnd offen zu halten; das Souper bildete denAbschluß, die festliche Leichenflammc des Tags. Mankonnte ohne ein Interregnum bis zum Bettgehen lustigsein. Ja, überschritt Jemand im Feuer der Konvi-vialität wir deuten blos die Möglichkeit einessolchen Falles an überschritt er die engen Gren-zen strenger Nüchternheit und ließ sein Herz vondem rubincnen Schlüssel eröffnen, so hatte er vonden kalten oder, was noch schlimmer, den warmenBlicken der Damen im Gesellschaftzimmer nichts zufürchte»; keine Besorgniß durfte ihn quälen, einunkluges, in der Liebeslaune eines gährenden Blutsausgesprochene Wort möchte ihn der Ehe und häus-lichen Niederlassung aussetzen. Da war kein phili-sterhaftes, abgedroschenes Zwischenreich des Anstan-des und unterdrückten Vertrauens, keine Brücke vomTisch zum Bett, von welcher ein falscher Tritt (unddas Weinglas richtet euch die ambulatorische Gerad-linigkeit Wunder wie zu Grund!) in einen heillosenAbgrund gefährlicher Mitteilung oder schädlicherWahrheiten stürzen konnte. Das Kopfkissen warddie gesetzmäßige, natürliche Grenze des überwärmten