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aber wie ein Doppelpunkt auch sehr nützlich Wider-strebendes zu vereinen - „sagen Sie mir doch, washält Eure Herrlichkeit vom Dichter Gray?"
„Hui!" rief der Lord mit einem Ton echterLiteratorsvcrachtung, „ein schrecklicher Neuerer —ein Republikaner in Versen, der. originell sein möchte.Armer Wicht! Gott im Himmel, so barbarische Alli-terationen, solch' gesetzlose Metra, solch' wirre Epi-thete Poesie neunen zu wollen! Wo finden Sie sowas je bei Pope, Duck *), Tikell**)? Nein, mög'
*) Stephan Duck, Sohn armer Landleute, geborengegen den Anfang des 18. Jahrhunderts, genoß«ine Zeitlang eines gewissen Ruhms als Dichter,den er jedoch mehr den Schwierigkeiten zu dan-ken hatte, womit er seine poetische Ausbildungganz durch sich selbst gewann, als dem wirklichenWerth seiner Produkte. Sr warb später Geistli-cher, und blieb auch als Kanzelredner nicht unbe-rühmt, ertränkte sich jedoch in Folge einer langanhaltenden Schwermut- im Lahr 1736 in derThemse. Seine Werke bestehen hauptsächlich inFabeln und flüchtigen Poesien.
Der Uebersetzer.
Thomas Tikell, geb. 1686 zu Bridekirk im Cum-berland, Freund Addisons und Herausgeber vondessen Werken, ward als Dieser Staatssekretärwurde Untersekretär und starb 1740. Unter sei-nen Werken ivurde die Ballade „Colin und Lucy"besonders berühmt. — Herder bat dieselbe unterdem Titel „Röschen und Kolin" in den Stimmender Völker übersetzt, jedoch mit mehrfachen Ab-kürzungen. Der Uebersetzer.