er seinen Freund Mason *) zum Vorbild nehmen undReinheit des Ausdrucks lernen. Ein herrliches Werk,die Elfrida!"
„Die Fruchtbäume des Parnasses sind unzweifel-haft im Absterben," bemerkte der Verfasser derAbhandlung über Verschönerung der Gartenanlagen.
„Und Alles was wir thun können," fuhr derpoetische Lord, die Metapher weiter leitend, fort,„ist, die wenigen Windbrüche aufzusammeln, die bis-her der Aufmerksamkeit entgangen sind."
„Und was halten Sie," fragte Jemand, „vondem beliebten Doktor Goldsmith? Sie bewundernden Wanderer?
„Aermliche Waare!" rief der Kritiker. „Nied-rig — gemein — keine Kunst in den Versen —Alles so verdammt natürlich; wahrhaftig so könnteJedermann schreiben! Er nehme sich ein Muster anTickell und lerne Majestät. Ich Haffe diese neueSchule: ein sicheres Zeichen der Abnahme des wah-ren Geschmacks, all diese Neuerungen! Da schriebvor einigen Jahren Gilbert West**) ein langes
*) William Mason, geb. zu Hüll 1716, gest. 1737.Seine berühmteren Werke sind: der englische
Garten (deutsch von Weiße); Elfrida (deutsch vonBertuch) und Kataraktus, zwei dramatische Ge-dichte; Oben und Elegien.
Der Ueberseyer.
") Gilbert West, geb. 1706, besonders als UeberseyerPindars bekannt, schrieb zwei größere Gedichte, den