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6 (1834)
Entstehung
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den zwischen dem Accent des Jünglings und Kna-ben schwankt, so daß mir selbst dieses mächtigsteund zuverlässigste Anfrcgungmittcl des Gedächt-nisses fast ganz abging, und nur etwa ein zufälliger,seltener Klang konnte die schwache, ungewisseErinnerung aufgewekt haben, von welcher der Ein-siedler gesprochen.

Möge man mir diese Persönlichkeiten, welchedurch die Art meiner Geschichte nothwendig ge-macht werden, verzeihen.

Mit welcher treibenden Ungeduld sah ich dieStunden bis zur angcsczten Unterredung mit demEremiten wegschlcichcu. Indessen ward ich nochvor diesem Zeitpunkt, am Abend des zweiten Tags,durch die seltene Ehre eines Besuchs von Anselmoüberrascht. Er kam in Begleitung zweier Bcttel-mönche seines Ordens, die einen ziemlich grvscnKorb zwischen sich trugen. Derselbe ging, wie mirmeine Wirthin nachgchcnds mit vielen Thränenerzälte, etwas scywercr als er gekommen, zurük,beladen mit gewissen, der Menge nicht auffallendenBehältern jenes seltenen Weins, den ich Abendszuvor hcrzuschaffcu die unkluge Gastfreundlichkeitgehabt hatte.

Der Abt benachrichtigte mich, der Einsiedlersei diesen Morgen bei ihm gewesen und habemehrfache Fragen über mich gethan,Ich sagteihm," sprach er,daß mir Ihr Name und Standbckant seien, daß mich aber ein feierliches Verspre-