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Zweites Kapitel.
Ankunft in Petersburg. — Ansgmmeutreffen miteinem wißbegierigen, geheimnisvollen Fremden. —Nichts übers Reisen!
Wirklich wars als betrat' ich eine neueWelt, als mir das frostige Glük zu Theil ward,iu Rußland eiuzuziehen. Ich hatte erwartet inPetersburg eine wundervolle Stadt zu finden, undward getäuscht. Es war blvs der wundervolleAnfang einer Stadt und freilich hätt' ich nichtsAnderes erwarten sollen. Nie aber vielleicht gabes einen Ort, zu dem man unter solchen Schwie-rigkeiten gelangen muste. Welche Winde, welchesKlima — welche Pvlizcieinrichtnngcn — gehand-habt von sechs Fuß hohen Kerle» mit nichts Mensch-lichem an sich, als ihre Unsauberkeit und Wildheit!Welche empörendeAögernngen, Diffiknltäten, Feuer-proben, die man durchzumachen hatte, und diesnoch obendrein mit einer Miene der vollkommen-sten Zufriedenheit! Bei Gott, man hätte glaubensollen jedenfalls müsse cs wenigstens ein irdi-sches Paradies sein, wozu Einem der Zugang soschwer gemacht werde, und keine hvlländischaus-sehende Stadt mit unbehaglichen Kanälen und demerschrcklichstcn Himmclstrich, worunter ein civili-