Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
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Hastigkeit meines Auges war weg: ich hatte dieleichre Vorschrift der Welt gelernt den Hohn indas ernste Gewand der änssern Haltung zu kleiden.

Endlich sprach sich etwas, das ich auch beiAndern bemerkt habe, besonders wahrnehmbar beimir ans, daß nämlich nur Wenige, die sehr vielmit dcnMcuschcn umgegangen sind, und sich mit dengewöhnlichen Entwürfen von Hoflcutcu und Gros-städtcrn getragen haben, Höhe und Ton ihrer ur-sprünglichen Stimme beibehalten. Die Stimme ei-nes jungen Mannes wird noch durch die Natur modu-lirt, und drükt den angcnbliklichc» Affekt aus ; dieStimme des gereiften Zöglings der Kunst deuteteher die gewöhnliche Beschäftigung seines Lebensan. Geh er drauf aus zu überreden, zu überzeu-gen oder zu befehlen : immer wird seine Stimme sichin demjenigen Ton ftriren, den er in der Re-gel anwendct, und da Ucbcrreduug das Mittelist, welches die Menschen im gegenseitigen Ver-kehr, vornehmlich wo ein Hof in der Nahe,hauptsächlich gebrauchen, so ist ein Ton künstlicherMilde nnd höflicher Insinuation der, worein sichdie Sprechweise der Wcltlcutc vvrzugwcis klei-det; eine lange Fortsczung dieser Tonart wirdzur andern Natur, und Mark und Stamm des ur-sprünglichen Lautes verkommen. Bei mir war derWechsel auffallend stark, denn zur Zeit, die ichmit der jczigcn in Vergleichung brachte, stand ichin dem Alter, worin die Stimme noch unentschie-