Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
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die sanfte Trauer und würdige Haltung annah-nicn, die er ursprünglich gezeigt.Und in Dei-ner Stimme ist etwas, das einem Ton gleicht,den ich in meiner Jugend gehört. Wohnst Du inder Nahe?"

In dem Thälchen, eben eine Stunde vonhier; ich bin wie Ihr, ein Flüchtling vor derWelt."

So komm morgen Abend zu mir; doch halt,das ist ein heiliger Abend, den ich mit Gcissclnund Beten feiern muß. Uebermorgcn gegen Son-nenaufgang. Ich werbe dann gefast sein und ichmöchte gern mehr von Dir wissen, als jczt. Se-gen über Dich, mein Sohn, mit Gott!"

Halt, Vater, soll ich Euch nicht nach EurerWohnung geleiten?"

Nein, meine Glieder sind schwach, aberich hoffe sie tragen mich immer noch in jene Woh-nung, bis ich von da in meine lezte cingchc. Leb-wol! Die Nacht wird dichter und das frevelnde Herzdes Menschen füllt selbst diese Schatten mit Gefahr.Uebermorgcn Abend, bei Sonnenuntergang, sehenwir uns wieder."

Damit winkte der Einsiedler mir mit derHand Abschied z». Ich blieb stehen, und sah derwegschleichendcn Gestalt nach, bis die Bäume denlcztcn Schimmer von ihr verhüllten; dann schlugich den Heimweg ein und erreichte troz des Klaus-ners Bedenken meine Hütte wvlbehalten. Aber