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Wem Sie seinen Tod anzuzeigen haben, wenn ernicht mehr ist? ^
„Noch nicht; aber als ich ihn das lcztcmalsprach, sagte er mir, er fühle daß cs mit ihm znEnde gehe und er werde aus diesem Leben nichtscheiden, ohne noch Eine Bitte an mich zu thun "
Damit leitete der Abt das Gespräch auf an-dere Gegenstände, und ich brach meinen Besuchbald ab.
Mehr für den Klausner intcressirt, als ichmir selbst cingcstand, that ich die ersten Schrittemeines Heimwegs unbewust über den weiternPfad, der zunächst über den heiligen Brunnen führte.Ich widerstand dem instinktartigen Zug nicht, son-dern ging im dämmerigen Zwielicht — bereitsneigte sich der Tag zu Ende — nachdenklich fort,bis ich zu dem Quell gelangte. Beim Hcraus-tretcn aus dem Gehölz fuhr ich unwillkürlich zu-sammen, und wich zurük. Eine Gestalt, von Kopfzu Fuß in ein langes, schwarzes Gewand gehüllt,saß auf dem rauhen Hvlzblvk neben dem Brunnen,saß so still, so regunglos, daß beim unvcrmuthetenZusammentreffen an diesem unheimlichen Ort meinHerz über eine Erscheinung von so dunkler Farbe,so tvdtenmäßiger Ruhe wild aufschlug. Der gro-sc, breite Klapphnt, welcher dem übrigen Anzugentsprach, lag auf dem Boden; das aufwärts ge-kehrte Gesicht schien die sanfte Lust des ruhigen,milden Himmels sehnsüchtig zn betrachten. Ich