Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
146
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glciter an seine Nicrenschmerzen, gegen welcheein gleicher Schlnk vielleicht gute Dienste thundürfte. Auf diese Andeutung crwiederte derMönch, er werde das Wasser allerdings mit Näch-stem probircn, für jezt aber möchte dessen heiligeKraft durch den vorhin getrunkenen Wein verun-reinigt werden. Damit brach er dieses Gesprächdurch eine Einladung, ihm nach der Siedelei zufolgen, schnell ab. Unterwegs wies er auf einengrofen Steinblok und bemerkte, das Wasser würdeübel statt gut auf mich wirken, wenn ich dem Hü-ter desselben seinen Lohn vergäße. Ich verstandden Wink und legte einige Silbcrmünze auf denFelsen.

Ein kurzer Gang durchs Gehölz brachte unsan den Fuß eines mit Bäumen bedekten Hügels.Ganz unten an demselben befand sich eine starkesteinerne Thur, der Eingang zu der unterirdi-schen Wohnung des Eremiten. Der Mönch klopf-te dreimal sanft an, aber keine Antwort wardlaut.Der heilige Mann ist nicht zu Haus,"sprach Jener,kehren wir um."

Wir thatcn so. Der Bruder hielt sich hintermir und sorgte, wie er glaubte unbemerkt, dafür,daß der Fclsblok so nakt zurükblicb, wie wir ihngefunden batten. Sofort traten wir durch einenandern Pfad wieder in den Wald ein und befan-den uns in Kurzem vor dem Kloster. Ich ver-säumte nicht, den Abt über seinen Hintersassen