sich sofort in ein steinernes Besen ergoß. An lez-teres wer ein eiserner Becher durch eine starkeeiserne Kette befestigt. Eine Inschrift in Mönchs-latcin über dem Beten hieß den Wanderer anhal-tcn und trinken, und bedeutete ihm, daß, wasdieses Wasser für den Leib, der Glaube für dieSeele sei. Neben dem Brunnen stand ein rauher,ans einem Baumstamm gebildeter Siz. Die ei-ferne Thür der Brunnenstube war durch Schloßund Kette gesichert. Vielleicht mochte das Pump-werk so eingerichtet sein, daß ohne Zuflucht zu irgendeiner Maschine im Innern zu nehmen, in bestirntenZeitabschnitten nur eine gewisse Menge des heili-gen Tranks heraufgezogen werden konnte, wodurchdenn die Vorüberwandelnden gehindert waren,sich selbst »ü libitum zu bedienen und so den Ana-choreten um den Vorthcil und die Nothwcndigkeitseines Amtes zu bringen.
In der That war es ein wunderlicher, einsa-mer, wilder Ort: der grüne Rasen, rund wie einElscnring, umwachsen von Bäumen, die, schwarz,dicht und hoch, ihn wie eine Mauer umgaben; inder Mitte das einsame, graue Gebäude, schandrigund kalt, durch sein unvermuthetes Hervortrctenund den auffallenden Gegensaz seiner verblichenenFarbe zu dem schwarzen Grün des Walddunkclsdas Aug erschrckcnd.
Ich trank von dem Wasser, das sehr kalt undganz geschmaklos war, und erinnerte meinen Ve-Bulwer's Nvmane, XVIII. io