haben, und äußerte sich nach den eben gehörtenWorten mit besonderem Wolwollen gegen mich.
Wird man doch bei Hof eine Art menschlicherAmeisenbär, und lernt seine Beute durch die Zun-ge sangen!
Nachdem wir uns durch Schmähworte aufDubois ein wenig das Herz erleichtert, verabschie-dete sich der Herzog um mir Zeit für die Vorbe-reitungen zu meiner „Reise" zu lassen, wie er sichhöflich ausdrükte. Doch fragte er mich zuerst noch,wohin ich meine jRichtung nehmen würde? Ich er-widerte, ich wollte mein Glük beim Czar Peterversuchen und sehen ob Seine kaiserliche Majestätder Meinung sei, dem in Ungnade gefallenen Höf-ling gcbüre dieselbe Beachtung, wie dem begün-stigten Diplomaten.
Abends erhielt ich einen Brief von St. Si-mon, worin sich ein in aller Form an den Czargerichteter Einschluß befand. ,,Sie werden,"schrieb mir der Herzog, „die Zulage als einenneuen Beweis von der Gewogenheit des Regen-ten für Sie anschen. Es ist ein höchst schmeichel-haftes Zeugniß zu Ihren Gunsten, und muß beidem Czar den angelegenen Wunsch erregen, sichIhre Dienste zu sichern."
Ich war nicht wenig gerührt über eine Freund-lichkeit, welche Fürsten gegen entlassene Hvfleuteso selten an Tag legen. Sie versöhnte mich voll-kommen mir einem Bühnenwechscl,..den, unter