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„Wenigstens," erwicderte ich, „ist er keinHeuchler und das ist immer ein Lob."
Der Herzog zog ein langes „Hm!" und sprachdann nach einigem Stillschweigen: „Graf, ich ha-be wirkliches Wvlwvllcn für Sie, und will Ihnendeshalb einen Rath geben: denken Sie so gut vonDubois als Sic können, und reden Sie zu ihmals war er Alles wirklich, was Ihre, Einbildungs-kraft anfznbietcn vermag."
Nach dieser Bemerkung die mir im Mund je-des andern Fürsten als Philipps von Orleans ih-res Mangels an Würde wegen nicht wenig ausge-fallen sein müste, hellten sich meine Aussichtennicht sonderlich auf; indessen verlor ich den Muthnicht.
„Der Abbü," sprach ich ehrerbietig, „ist nichtohne Jähzorn; man kann ihm misfallen darf ichaber hoffen, daß so lang ich meinen Eifer undmeine Anhänglichkeit für die Interessen und diePerson Eurer königlichen Hoheit unvcrlezt bewah-re, Niemand."
Der Regent unterbrach »sich: „Sie wollensagen, Niemand wcrd' es vermögen, Sie in ei-nem ungünstigen Licht bei mir darzustcllen? Ja,Graf" — hier sprach der Prinz mit einem Ernstund einer Würde, für welche, wenn er sic einmalannehmen wollte, nur wenigen Menschen ein gleichedler Anstand zu Gebot stand — „ja, Graf, ichmache einen Unterschied zwischen Denjenigen, wcl-