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Battaog erhielten *). Der Eine war ein Deut-scher, der Andere ein Nüsse. Der Erstere schrieheftig, sträubte sich unter den Händen seiner Pei-niger, und nur mit der grasten Schwierigkeitsonnte ihm die Buße zuerthcilt werden. Der An-dere ertrug sie geduldig und schweigend; er öffne-te den Mund nur ein Einzigesmal, und es war»m auszufprechcn: , Gott segne den Czar."
„Kanu Eure Majestät diesen Menschen anhö-rcn," fragte ich warm, als mir der Czar die Wor-te übcrseztc, „ohne ihm den Rest zu erlassen?"
Peter faltete die Stirn, was mich aber nichtzum Schweigen brachte, „Sie kennen die Russennicht," crwicderte er sofort mit scharfem Ton undwandte sich aus die Seite. Die Strafe war nochnicht zu Ende. „Frag den Deutschen," sagte derCzar zu einem Pvlizcibeamtcn, „was er verbro-chen habe." Der Deutsche, der grauenhaft winsel-te und heulte, stieß einige heftige Worte über dieSchmach einer solchen Bestrafung und die Gering-fügigkeit seines Vergehens aus; worin diesesVergehen bestand, Hab ich vergessen. „Jczt fragden Russen," sagte Peter. „Meine Bestrafungwar gerecht," cntgcgucte der Russe kalt und zogseine Kleider an, als wäre nichts geschehen. „Gottund der Czar waren zornig auf mich!"
*) Eine cntsezliche Art der Geisselung, die jedochnoch milder ist als die Knute.