rungen, denen seine Natur von Jugend auf unter-worfen gewesen, beobachtet wurde.
Nachdem ich mich so lang mit ihm unterhal-ten, als ich es der Schiklichkeit gemäß achtete,erhob ich mich zum Abschied. Er entließ mich sehrfreundlich. Ich stieg wieder ln meine schöne Equi-page und eilte nach Haus zu kommen.
Zwei bis drei Tage nachher ließ mich derCzar zu einem großen Mittagessen bei Aprarin cin-ladcu. Ich begab mich hin und befand mich baldin Unterhaltung mit einem drolligen Männchen,einem holländischen Gesandten und großen Günst-ling des Czars. Der Admiral und seine Fraureichten eh man sich zum Essen niederfezte Jedemvon der Gesellschaft ein Glas Brantwein auf ei-nem Teiler.
„Was für eine widerliche Sitte!" rauntemir der kleine Hotänder zu, Indem er glcichwolmit einer Miene ziemlicher Zufriedenheit mit denLippen schmazte.
„Nun," cntgcgncte ich klüglich, „jedes Landhat seinen Brauch. Vor einigen Jahrhundertenkam eS einem französischen Reisenden erschreklichvor, daß wir Engländer rohe Austern äße». Aberdie Engländer thatcn recht daran Austern zu essen,und vielleicht werden wir beiden, fortwäh-renden Wachsthum der Civilisativn mitder Zeit auch die Ucbcrzcngung gewinnen, daß dieRussen recht daran thun Brautwein zu trinken»