Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
54
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Aber wahrhaftig" (wir hatten uns jezt zur Tafelniedcrgesezt,)ich finde mich hier angenehm über-rascht. Sämtliche Gäste sind meine eigenen Lands-leute gekleidet, groser Anstand herrscht allenthal-ben. War es etwas weniger kalt, so könnt ichmich in London oder Paris glauben."

Warten Sic," würgte der kleine Holländer,den Mund voller Kraftbrüche, hervor:wartenSie, bis Sie die Leute sprechen gehört. Wasglauben Sie znm Beispiel, daß die Dame nebenmir eben sage?"

Das kann ich nicht errathcn, aber sie lächeltallerliebst und in ihrem Benehmen drükcn sichnebeneinander so viel Freundlichkeit und Ehrerbie-tung aus, daß ich denke, sie bittet entweder umirgend eine grose Gefälligkeit, oder stattet ihrenDank für eine solche ab."

Recht," rief der kleine Gesandte,ich willIhren Dolmetscher machen. Sie sagt zu jenemalten Manu: mein Herr, ich bin unendlich dank-bar, und bitte St. Nikolaus daß er sie segne für die grose Güte, womit sie mir vorgesternbei Ihrem herrlichen Diner ein so köstlichesRäuschchen angehaugt!"

Sie sind wizig, mein Herr," erwicdcrte ichlächelnd. ,,8i non e vero v lien iiovsto."

Bei meiner Seele cs ist wahr," rief derHolländer.Aber still! sehen Sie man machtsich daran, die grose Torte anzuschnciden."