Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
31
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treten?" fragte der Pfarrer.Ein wenig weiterunten ist eine Planke über den Bach gelegt."

Nein," erwicderte ich,vielleicht ist derStandpunkt wo wir uns befinden günstiger. Wel-che Fröhlichkeit ertrüge die Beobachtung in all zugroser Nahe?"

Ach ja! mein Herr," bemerkte der Priestermit einem Scufjer.

Und doch," hob ich nachdenklich wieder an,indem ich mehr zu mir selbst als zu meinem Ge-fährten sprach,und doch wie glüklich scheinen sie.Welch eine Wiedergeburt unserer Träume von Ar-kadien sind Querpfeife und Tanz, die schimmern-den Bäume übcrglüht von der sinkenden Hcrbst-svnne, der grüne Rasen, der murmelnde Bach,das laute Lachen, das den Satyr in seinem um-laubtcn Schlupfwinkel aufschrekt, das ländliche Ge-kose, das noch süßer werden wird, wenn die Son-ne hinunter ist, und das Zwielicht dem Seufzergrösere Zärtlichkeit, dem Errvthen eine sanftereFarbe gibt! Ach warum ist es blvs die Wieder-geburt eines Traums? warum blos ein Einschieb-sel zwischen Mühe und Schmerzen, nurkurze Sklavensaturnalicn nur der grüne Ruhe-plaz auf dem peinlichen, langen Weg der Arbeitund Plage."

Sie sind der erste Fremde," entgcgucte derPfarrer,der den dünnen Schleier unserer galli-schen Fröhlichkeit zu durchschauen scheint; der Er-