Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
32
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sie für welchen das Schauspiel, das sich uns jeztdarbietct, andere Empfindungen hervcrruft, alsGlauben an das Glük unseres Landmanns undVeneidung seiner vermeintlichen Ueberfülle. Aberwie die fröhlichsten Menschen nicht eben die glük-lichstcn sind, so, furcht' ich, ist es auch der Fallmit ganzen Nationen."

Ich sah den Pfarrer etwas erstaunt an.Ih-re Bemerkung, mein Vater, geht über diegewöhnliche Urtheilsschärfe Ihrer Amtsbrüderhinaus."

Ich Hab drei Vierthcile der Erde durch-reist," antwortete der Priester;nicht immer warich zu Dem bestirnt, was ich bin." Hier bliztenseine sanften Augen von einem plözlichen Stralauf, der eben so schnell wieder dahin schwand.Ja," wiederholte er in ruhigerem Ton,ich ha-be den gröstcn Thcil der betauten Welt durchzo-gen , und habe gefunden, daß wo ein Mensch vieleLcbensgütcr zu hüten, viele Rechte zu vcrtheidi-gen hat, er nothwendig die Nachdenklichkeit undden Ernst Derjenigen annimmt, die den Wertheines in ihrem Vesiz befindlichen Schazes kennenund ihren ganzen Sinn darauf richten, sich gegenden Verlust desselben zu sichern. Auch Hab ich be-merkt, daß die Freude, die durch augenblik-liche Befreiung von der Arbeit hcrvorgebrachtwird, in einem natürlichen Verhältnis zur G.söseder vorangcgangenen Mühsale steht, daher kein