ungleich den menschlichen Wünschen, die, obwolvon der groben, dumpfen Erde ausgehend, sich aufihrem Weg zum Himmel lautern. Aus dem Dörf-chen scholl, wenn andere Laute, deren ich gleich ge-denken werde, füreinen Augenblik schwiegen, derFreudenruf der Kinder, durch die Entfernung zueinem verwirrten aber immer noch durchdringen-den Ton gesäuftigt, der wie die Stimme unserereigenen dahin geschwundenen Kindheit aufs Herzfiel. Vor uns in weiterer Ferne zog sich eineHügelkette hin, gegen welche die Herbstsonne all-malig niedersank und ihre goldenen Stralen aufGruppen von Landvolk warf, die auf der entge-gengefezten Seite des Baches etwas von uns ent-fernt, theils über den Anger hin zerstreut, theilsunter dem Schatten einer kleinen Baumgruppezusammengcdrangt waren. Elftere bestanden ausden Jüngeren und Denjenigen welche an der Lustder Jugend Freude hatten; sie tanzten zu derfröhlichen Musik, die hie und da, mit Gelächterund lauterem Scherzruf vermischt, jubelnd an un-ser Ohr strömte. Die Väter und Mütter desDörflcins genoßen eine ruhigere Freude unter denBäumen, und unwillkürlich lieh ich ihrem Gesprächeinen seelcnvollcrn Anstrich durch die Vorstellung,sie verständigten sich mit einander über die gegen-seitige Liebe, die sie unter ihren Kindern wahr-nehmen mochten.
„ Will Monsieur den Tanzenden nicht näher